Montag, 24. Juli 2017

USA produziert mehr Öl als Saudi-Arabien

Die Abhängigkeit der USA und des Westens vom arabischen Öl schwindet dahin.



Seit 4 Jahren produziert die USA mehr Öl und Ölnebenprodukte als Saudi-Arabien. Die Angaben beinhalten auch Biokraftstoffe und Erdgas.

Was das bedeutet:


  • Die USA muss sich nicht mehr mit militärischen Optionen Zugang zu Ländern mit Energiequellen offen halten. 
  • Die arabischen Länder haben weniger Macht und Einfluss.
  • Die Öl- und Energiepreise werden weiterhin billig bleiben.
  • Es besteht die Möglichkeit für viele Menschen, am weltweiten Aufschwung teilzunehmen und eine bessere Lebensqualität zu bekommen.
  • Die CO2-Emissionen werden weiterhin steigen.

Die Hälfte aller Kraftwerkskohle der USA geht nach Europa

Die USA verbrauchen nur 5% der geförderten Kraftwerkskohle selbst. 31% nach gehen Asien, 50% davon nach Europa. Wiederum die Hälfte davon bekommen die Niederlande.

coal

Oft hört man, dass die Zeit für Kohle in den USA vorbei sei. Es gibt keine bedeutende Erweiterung von Kohlekraftwerken, aber der weltweite Bedarf an Kohle steigt, und auch die US-Exporte. Laut EIA hat sich der Export von Kraftwerks- und Verhüttungs-Kohle gegenüber dem 1. Quartal 2016 im 1. Quartal 2017 um 58% erhöht.

Aber auch in Sachen verflüssigtes Erdgas ist die USA nicht untätig. Laut IEA wird 2022 die USA ein Fünftel der Weltproduktion fördern.


Freitag, 21. Juli 2017

Japan und die Kohlekraftwerke

Japan hat das Pariser Klimmaabkommen unterzeichnet. Wie steht es zu den Kohlekraftwerken?

Hier das Schaubild: Kraftwerke geplant oder im Neubau versus stillgelegte Kraftwerke.

https://s3.amazonaws.com/jo.nova/graph/energy/coal/coal-maps/Japan-coal-in-out.gif

Es steht 45 zu 2. Dabei handelt es sich um sogenannte HELE-Kraftwerke der neuesten Generation: High efficiency low emission.

Im Vergleich noch die Kraftwerke, die jetzt in Japan im Betrieb sind:

Coal plants, operating in Japan 2017. Map.

Zur Zeit sind in Japan 123 Kohlekraftwerke in Betrieb. Es wird also seinen Bestand um ein Drittel erhöhen.

Über alle Kohlekraftwerke in allen Ländern der Welt informiert die Umweltschutzaktion http://endcoal.org/tracker/

Wie schnell steigt der Meersspiegel?

Jevrejeva hat in seiner Arbeit die globale durchschnittliche Meereshöhe aufgrund von Pegelmessungen seit 1810 rekonstruiert. Zunächst gab es einen leichten Abfall, der anscheinend von den niedrigen Temperaturen der kleinen Eiszeit stammt. Ab 1860 setzte durch die darauffolgende Erwärmung ein Anstieg ein, der bis heute gleich blieb.



Ab 1950 wurde durch die Massen-Industrialisierung vermehrt CO2 in die Atmosphäre geblasen. Einen direkten Zusammenhang mit einem beschleunigten Meeresspiegelanstieg sieht man hier nicht.

Insgesamt handelt es sich um 30 cm in über 150 Jahren oder knappe 2 m pro Jahr. Zum Vergleich ist ein 30-cm-Lineal mit eingeblendet. Man sollte auch bedenken, dass mancherorts der Unterschied zwischen Ebbe und Flut bei über zehn Metern liegt.

Bleibt Anstieg gleich, dann dürfte der durchschnittliche Meersspiegel im Jahr 2100 um ca. 15 cm höher liegen.

Eine Anmerkung zum Schluss: Die Erdkruste ist nicht starr, sondern bewegt sich. Deshalb kann es an Küsten sowohl zu Absenkungen als auch zu Anstiegen kommen, was sich umgekehrt auf den Meerespegelstand auswirkt. An einigen Küsten gibt es auch Absenkungen des Landes durch Abpumpen von Grundwasser.


Mittwoch, 19. Juli 2017

Was die Computermodelle über das Klima voraussagen

Hier sieht man einen Vergleich von Temperaturaufzeichnungen für die Tropen, verglichen mit dem Durchschnitt von 102 Computerberechnungen oder CIMP, die auch der Weltklimarat IPCC benutzt (rote Linie).

Alle Temperaturkurven wurden 1979 auf den gleichen Startpunkt gesetzt. Die gemessenen Temperaturen zeigen am Ende allen den Anstieg des Wetterphänomens El Nino. Ohne diesen Ausschlag nach oben wäre die Diskrepanz noch höher.

Was die Computermodelle berechnet haben, stimmt mit den bisher gemessenen Werten nicht überein. Der starke Temperaturanstieg ist nicht eingetreten.






Die Schäden durch Extremwetter haben laufend abgenommen.

Die Schäden durch Extremwetter haben laufend abgenommen.
https://manicbeancounter.files.wordpress.com/2017/07/fig-2-deaths_from_extreme_weather_1900_2010-pdf.png
Wahrscheinlich haben die Menschen gelernt, sich besser zu schützen.

Auch Munich RE meldet, dass es im ersten Halbjahr 2017 weniger Schäden und Opfer gab als im  1. Halbjahr 2016.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Warum das Klimaabkommen keinen Sinn macht

Björn Lomborg hat es nachgerechnet: Alle bisherigen zusagen zum Klimapakt sorgen bis 2030 zu einer Absenkung der Globaltemperatur um 0,05 °C gegenüber dem, wenn man nichts unternimmt.

Hier der Graph dazu:



Wohlgemerkt, wenn die USA mitmacht.

Obama hat eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 26-28% bis 2025 zugesagt. das käme einer De-Industrialisierung Amerikas gleich. Oder im Umkehrschluss einer Verspargelung der USA durch Windräder. Leider haben die Keine Nachbarn, die den Windstrom abpuffern können wie bei uns.

Zur Zeit tragen Wind und Strom ca. 1% zum Gesamtenergieverbruch der USA bei.

Ob die USA mitmacht oder nicht, das geht im statistischen Rauschen unter.